Die Radwanderbusse im Riesengebirge


Dank der Aktivitäten des Riesengebirgsverbandes w.z.B. die Einführung neuer Linien der Radwanderbusse und der Ausbau der Radwanderwege im Riesengebirge, wurde das Angebot an möglichen Radwandertouren ausgeweitet. Das Riesengebirge grenzt sowohl an das Isergebirge als auch Tourismusgebiete des Riesengebirgsvorlandes, die sich durch geringere Höhenunterschiede und viele für den Radtourismus geeignete Straßen auszeichnen. Hierzu bietet sich die Tatsache an das die längste Radwanderbuslinie bis zum Bahnhof Korenov führt. Die besondere Kennzeichnung der Radwanderwege mit Hilfe von Balkenmarkierung entsprechend der Methode des tschechischen Touristenklubs (KCT) verbessert die Orientierungsmöglichkeiten der Radwanderer erheblich. Dieses Radwanderzeichen entspricht seinem Aussehen nach dem Wanderzeichen ist jedoch größer (14 x 14 cm) und hat gelbe Randbalken. Der Innenbalken ist verschiedenfarbig (rot, grün, blau oder weiß), die Wegweiser sind die gleichen wie an den Wanderwegkreuzungen. Sie unterscheiden sich nur in der Farbe (sie sind gelb) und tragen die Aufschrift „CYKLOTRASY KCT“. Neue Markierungen nach der gleichen Methode entstanden im Riesengebirgsvorland (Podkrkonose).Sie laden zu schönen Radwandertouren ein.

Denn im Riesengebirge verkehren seit mehreren Jahren Radwanderbusse, die auch von vielen Wanderern genutzt werden. Mit ihrer Hilfe ist es jetzt möglich faktisch jeden wichtigen Ort im Riesengebirge zu erreichen.

Fahrzeiten:
im Juni- an den Wocheenden
in den Sommerferienmonaten Juli und August- tagtäglich
im September- jeden Donnerstag, Samstag und Sonntag

Fahrpreise:
richten sich nach den Tarifen der Beförderer
+ Zuschlag pro Fahrrad in Höhe von 10,- CZK

Zwei regelmäßige Buslinien verkehren an einem Tag auf einer Strecke von 100 km hin und zurück durchs ganze Riesengebirge. An diese „Hauptstrecke“ schließen weitere Bus- und Bahnverbindungen an. Regelmäßig verkehren sie in beide Richtungen, morgens nach sieben Uhr fahren sie ab, um gegen halb fünf auf der nachstehenden Strecke wieder zurückzukehren: von Harrachov, über Rokytnice nad Jizerou, Benecko, Vrchlabi, Janske Lazne, Pec pod Snezkou nach Horni Male Upa.
An diese „Hauptstrecke“ knüpfen die folgenden Umsteigebusse an:
– von Vrchlabi nach Spindleruv Mlyn ( ab 2006 bis zur Spindlerbaude),
– von Jilemnice – Hrabacov nach Vitkovice und Horni Miseky,
– von Zacler nach Trutnov,
Die Radwanderbusse knüpfen aber auch an weitere touristische Buslinien im Böhmischen Paradies an. Es reicht in Jilemnice oder Hrabacov umzusteigen.
Bei diesen Busverbindungen besteht in manchen Fällen auch Anschluss an Bahnlinien:
– von Trutnov nach Hostinne,
– von Hostinne nach Vrchlabi über Kuncice,
In Riesengebirgsradwanderbussen kann man aber auch in Korenov einsteigen, mit Anschluss an den Bahnverkehr aus dem Isergebirge. (Diese Verbindung kann auch für die Anreise aus Deutschland genutzt werden: Mit Zug über Dresden/ Neustadt nach Liberec. Nach Umstieg über Tanvald nach Korenov. Von dort mit dem Fahrradbus weiter zu dem entsprechende Urlaubsort. )
Ab 2006 können die folgenden direkten Busverbindungen genutzt werden:
– von Trutnov nach Grenzbauden/ Pomezni Boudy ( Weiterfahrt zum Rehhorngebirge/Rychory oder nach Zacler möglich
– von Vrchlabi zur Spindlerbaude
Diese beiden Direktverbindungen ermöglichen eine Radtour nach Polen:
Von Harrachov gelangt man nach Szklaska Poreba/Scheibernhau von dort über Jelenia Gora/Hirschberg nach Karpacz/Krumhübel und schließlich nach Pomezni Boudy. Von beiden Zielen fahren am Abend Riesengebirgsradwanderbusse zurück.
Mit dem Fahrradbus fährt man bis zur Spindlerbaude (in Vrchlabi umsteigen) und von dort zum Spindlerpass. Nachdem man die Staatsgrenze passiert hat, gelangt man nach einer langen Abfahrt Podgorzyn. In östlicher Richtung geht die Tour über Droga Sudetska in Richtung Karpacz und schließlich zu den Grenzbauden/ Pomezni Boudy von wo um 16:25 ein Radwanderbus zurück fährt. Wenn man sich in Podgorzyn nach links also westwärts begibt, kommt man durch Droga pod Reglami nach Szlarska Poreba und von aus nach Harrachov, wo um 16:25 Uhr ein Radwanderbus ebenfalls zurückfährt.

Übrigens:
 Langfristig denkt man hier über Erweiterung des Radwanderbusverkehrs nach Polen nach, wo der Riesengebirgsverband nach einer Partnerorganisation Ausschau hält.
 Der Radwanderbusverkehr kann schon bald ganzjährigen Charakter
erhalten. Ziel ist die Integration in den Winterverkehr.
 Weitere Bus- und Bahnverbindungen sollen folgen.
 Anschluss an Skibussen ist in Planung
Die Informationen auf dieser Seite wurden der Zeitschrift RiesengebirgeVerband der Städte und Gemeinden- Frühling/Sommer/Herbst 2006 entnommen.

Die Fahrpläne werden im Sommer bei Erscheinen veröffentlicht.

Eines der beliebtesten Radwandergebiete im Riesengebirge ist das Gebiet zwischen Cerna und Svetla hora. Neuerdings kann man den Höhenunterschied auch per Sessellift zum Hnedy vrch überwinden. Von der Fuchswiese (Lisci loka) fährt man dann zum oberen Teil von Zahradky uns Luciny hinunter und dann weiter zu den Strecken an Cerna und Svetla hora. Anspruchsvolleren Radwanderern wird ein ganztägiger Ausflug von Pec pod Snezkou über Mala Upa zur Nordflanke des Riesengebirges empfohlen. Die langeSteigung von Velka Upa zur Jana Baude kann man sich mittels Sessellift nach Portasky leicht machen. Beliebte Raststelle ist im „Radgasthof“ beim malerischen Kirchlein in Mala Upa. Zum Überschreiten der Grenze nach Polen über den Grenzübergang Pomezni boudy- Przelecz Okraj reicht der Personalausweis. Bei der langen Abfahrt zur geschichtsträchtigen Stadt Kowary biegt man bald an der Bergstraße auf dem Waldweg Zlata cesta (Goldweg) ab. In der Stadt , die der Bergbau, aber auch Kräutersammler berühmt gemacht haben, sollte man das Rathaus besichtigen.